Oh la la Antigua

​Am 23. Januar flogen wir immer weiter dem Ende unserer Reise entgegen. Guatemala stand eigentlich nicht auf unserer Liste, nachdem wir aber einen Vulkan zum Besteigen gesucht und nahe Guatemala-Stadt gefunden hatten, buchten wir einen Flug in das uns ziemlich unbekannte Land.

Fakten zu Guatemala

Guatemala ist mit ca. 15,2 Millionen Einwohner der bevölkerungsreichste Staat in Zentralamerika. Es grenzt im Norden an Mexiko, im Osten an Belize und im Süden an El Salvador und Honduras. Außerdem ist es im Westen vom Pazifik und im Osten vom karibischen Meer umgeben. Amtssprache ist spanisch, bezahlt wird in Quetzal (ein Euro entspricht ca. 8 Quetzal). Die Tötungsrate beträgt 39,9 (von 100.000) bei 6.025 Tötungen im Jahr 2012. (Deutschland: 0,8; 662). Wir haben uns allerdings jederzeit sicher gefühlt!

Guatemala ist bekannt für seine Vielzahl an Vulkanen, diversen Mayastätten, schwarzen Sandstrände an der Pazifikküste und den Dschungel.

Quelle: Wikipedia

Quelle: Google Maps

Der erste Stopp war Antigua. Die Kleinstadt mit 35.000 Einwohnern war während der Besetzung der Spanier die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika und zählt seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Vom Flughafen in Guatemala-Stadt buchten wir uns für die einstündige Fahrt ein Shuttle für umgerechnet 10 USD, das uns direkt zur Unterkunft brachte.

Wir hatten ein privates Zimmer bei einem guatemalisch-amerikanischen Paar gebucht, so konnten wir dem typischen Hostelleben für kurze Zeit aus dem Weg gehen und dabei auch noch Geld sparen. Hostelzimmer sind in Antigua nämlich ziemlich teuer, Airbnb-Zimmer mit ca. 20 Euro pro Nacht hingegen eher günstig. 

Unsere Unterkunft mit Blick auf den Volcán de Agua

Wir vertrieben uns die Zeit mit leckerem Kaffee, genialem Essen (ziemlich teuer in Antigua) und dem Schlendern durch die wunderschönen gepflasterten Straßen mit bunten Häuschen und vielen gut erhaltenen Ruinen.

Wir haben nun wirklich schon viele Städte gesehen, die alle bezaubernd waren und einen bestimmten Charme haben. Dennoch ist Antigua noch ein bisschen schöner, als all die anderen. Man bekommt alles, was man braucht in dieser Stadt, kann Streetfood essen oder teuer Essen gehen und bei allem hat man einen beeindruckenden Blick auf einen massiven Vulkan, den Volcán de Agua (3.760 Meter). Außerdem gibt es in Antigua viele Agenturen, die Touren ins umliegende Vulkanland oder Fahrten nach Honduras oder Nicaragua anbieten. 

Essenstipp: Eine fantastische und ziemlich teure Gourmetpizza gibt es im El Cazador Italia (hier war Samira ohne Sebastian unterwegs und hat den Umrechnungskurs eines anderen Landes als Basis zur Ermittlung des Preises genutzt). Die Pizzen waren absolut lecker, mit ca. 26 Euro dann aber doch deutlich über unserem Tagesbudget. Ab jetzt bekommt sie einen Zettel mit dem Umrechnungskurs geschrieben oder wird nicht mehr alleine auf Essenssuche gelassen.

Fazit: Antigua hat uns außerordentlich gut gefallen. Wir würden es tatsächlich als die hübscheste Kleinstadt unserer gesamten Reise bezeichnen. Wir waren vier Nächte hier und hätten locker noch vier bleiben können. In Antigua schmiegen sich die Annehmlichkeiten des modernen Lebens an Tradition und Geschichte und fusionieren zu einem hinreißenden Mix, der zum Bleiben einlädt. Beeindruckend und auf jeden Fall eine Reise wert.


3 Gedanken zu “Oh la la Antigua

  1. Wie immer sehr, sehr schöne und sympathische Bilder.
    Und lieben Dank, dass ihr die Tötungsrate erst nach eurer Abreise bekannt gegeben habt – dies bitte auch bei den folgenden Stationen so handhaben ;-( ..

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